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Der neue PartNet Newsletter steht ab sofort für den Download zu Verfügung.

Unser Newsletter vom September 2020

Das PartNet Netzwerktreffen September 2020 steht an

Eine Online-Teilnahme beim Netzwerktreffen im September wird möglich sein. Inhaltlich wird es im Schwerpunkt um drei Themen gehen: 1) Newsletter – September 2020, 2) Vorstellung des neuen Sprecher*innenkreis und Bestätigung dieser Zusammensetzung, 3) Diskussion des neuen Kommunikationskonzeptes für das Netzwerk, 4) Antrag des KLuG-Projektes als PartNet-Projekt (s.u.), 4) Planung der kommenden Workshops.

Themenvorschläge für das Netzwerktreffen im Dezember 2020 erwünscht Eine Online-Teilnahme wird auch hier ermöglicht werden. Inhaltlich können aus dem Netzwerk noch Themenvorschläge zur Diskussion eingebracht werden.

In diesem Fall bitte bis spätestens Ende Oktober eine E-Mail an
info@partnet-gesundheit.de senden.

Die Autismus-Forschungs-Kooperation stellt sich im
Workshop September 2020 vor 

Die 2007 gegründete Autismus-Forschungs-Kooperation (AFK) ist ein bundesweit einzigartiger Zusammenschluss von autistischen Menschen (ca. ¾) und Wissenschaftler*innen aus der Psychologie und den Neurowissenschaften (ca. ¼). In der AFK widmen sich die Akteur*innen Forschungsfragen, die aus Perspektive der Au-tist*innen relevant sind und Inklusion fördern.

Alle Teilnehmenden sind aktiv in die Planung, Durchführung und Auswertung der Forschungsprojekte involviert. Im Workshop wird an ausgewählten Forschungsbeispielen beschrieben, mit welchen Strategien die AFK seit 13 Jahren Betroffene und Forschende nicht nur projekthaft, sondern fortlaufend im gesamten Forschungsprozess erfolgreich zusammenarbeiten.

Herausforderungen und Er-folge aus den gemachten Erfahrungen werden geteilt. Der Workshop richtet sich an alle Interessierte, die partizipative Ansätze in gesundheitsbezogener Forschung einführen, bereits durchführen oder diese fördern möchten. Vorkenntnisse in partizipativen Forschungsansätzen sind nicht erforderlich. Er findet am 11.9. von 13.00-16.00 Uhr online beim webex-Zugang von PartNet bei der KHSB statt.

Diskussion des Praxispartner*innen Begriffs im Workshop Dezember 2020

„Praxispartner*innen“, „Forschungspartner*innen“ oder „Perspektivengruppen“ sind nur einige Begriffe, die von Wissenschaftler*innen für diejenigen Menschen verwendet werden, mit denen sie partizipativ forschen. Darunter finden sich Vertretende verschiedener Gruppen, um die und deren Lebens- und
Arbeitsfelder es in partizipativen Forschungsprojekten geht.

Am 20.09.2019 begann im PartNet-Work-shop eine Auseinandersetzung mit dem Begriff „Praxispartner_innen“ unter dem Motto: „Praxispartner*innen – Konkretisierung eines „naiven“ Begriffs“. Ziel des Workshops war es, von
einer womöglich naiv erscheinenden „Einheitskategorie“ zu konkreten
Begriffsbestimmungen zu kommen. Im Anschluss hat eine Arbeitsgruppe weiter an dem Thema gearbeitet.

Erste Ergebnisse werden im Workshop im Dezember zur Diskussion gestellt. Darauf aufbauend soll möglicherweise eine PartNet-Publikation entstehen. Der Workshop im Dezember findet am 11.12 von 13.00-16.00 Uhr online beim webex-Zugang von PartNet bei der KHSB statt.

Ein Open Access-Sammelband zur Partizipativen Gesundheitsforschung ist erschienen

Methoden: Der Sammelband „Partizipative Forschung. Ein Forschungsansatz für Gesundheit und seine Methoden) (Hrsg. Hartung/Wihofszky/Wright) umfasst verschiedene Beiträge zur Partizipativen Gesundheitsforschung: z.B. zur Reflektion der PGF als Forschungsansatz sowie die Diskussion von Methoden (z.B. Photovoice, Community Mapping, Fokusgruppen) anhand empirischer Beispielstudien. Open Access. https://doi.org/10.1007/978-3-658-30361-7

Die PartGroup-Dissertationsgruppe ruft zum Austausch auf

In der eigenen Dissertation partizipativ zu forschen ist mit einer ganzen
Reihe von besonderen Herausforderungen verknüpft. Gerade deshalb kann es bereichernd sein, sich mit anderen Promovierenden darüber auszutauschen. Oft-mals besteht für partizipativ forschende Doktorand*innen an ihrer Heimathochschule aber genau dazu keine Gelegenheit.

Deshalb wurde eine webbasierte Unterstützungs-möglichkeit gegründet, die ortsunabhängig als feste Online-Arbeitsgruppe einen intensiven Austausch ermöglicht: die PartGroup. Alle 2-3 Wochen finden virtuelle Treffen statt zur Diskussion von Fragen und Problemen, die in den partizipativen Dissertationsvorhaben entstehen.

Ein Wunsch für die Zukunft wäre es, die PartGroup zu einer Art partizipativen Kolloquium auszubauen, in dem Mitglieder von Partnet mit ihrem Erfahrungsschatz gezielt an Treffen teilnehmen und mit den Promovierenden diskutieren!

Bei Interesse bitte gerne per E-Mail an:
Marilena v. Köppen, mvkoeppen@gmail.com.

Die Kompetenzgruppe Partizipation der Österreichischen Gesellschaft für Public Health hat sich zur COVID Pandemie geäußert

Sie organisierte im Juni ein Online-Treffens an dem die Mitglieder der
Kompetenz-gruppe reflektieren, wie sich die COVID Pandemie auf Partizipation in den Bereichen Politik, Praxis und Forschung auswirkte. Hier der Link zur Kompetenzgruppe unter oeph.at.

Ab Januar 2021 wird an der Uniklinik Köln eine einjährige, berufsbegleitende Weiterbildung „Partizipative Gesundheitsforschung (PGF)“ angeboten. 

PGF verfolgt das Ziel das Ziel, die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu
verringern, indem sie praxisrelevante Fragestellungen mit den Betroffenen
gemeinsam untersucht und zusammen pass-genaue, lokale und innovative
Lösungen im Gesundheitsbereich entwickelt. Die Weiterbildung dient der
systematischen Kompetenzentwicklung der Teilnehmer im Bereich PGF, welche zur Konzipierung, Durchführung, kritischen Reflektion und Präsentation der Ergebnisse von PGF-Projekten befähigt werden.

Sie richtet sich an drei Zielgruppen: (1) Praktiker*Innen (z.B. Pflegekräfte, Therapeuten), (2) professionelle und ehrenamtliche Patientenvertreter*Innen (z.B. von Selbsthilfegruppen), und (3) Forscher*Innen im Gesundheitssystem. Weiterführende Informationen finden Sie unter diesem Link des uk-koeln.de.

Mehr Transparenz bei PartNet

Eines der Ziele für die kommende Periode wird sein, ein Konzept für die
Reorganisation und Restrukturierung des Netzwerks und des Sprecher*innenkreises zu entwickeln und breit zu diskutieren. Das Netzwerk soll stärker aktiviert werden. Entscheidungen sollen transparenter getroffen werden und die Netzwerkmitglieder dabei besser einbezogen werden. Ein Kommunikationskonzept mit einigen Ideen für die künftige Zusammenarbeit im Netzwerk wird beim nächsten Netzwerktreffen am 11.09. vorgestellt.

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01. 09. 2020

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