Weiterbildung „Partizipative Gesundheitsforschung (PGF)“ wird erstmalig berufsbegleitend an der Uniklinik Köln angeboten

PGF verfolgt das Ziel das Ziel, die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu verringern, indem sie praxisrelevante Fragestellungen mit den Betroffenen gemeinsam untersucht und zusammen pass-genaue, lokale und innovative Lösungen im Gesundheitsbereich entwickelt. Die einjährige Weiterbildung dient der systematischen Kompetenzentwicklung der Teilnehmer im Bereich PGF, welche zur Konzipierung, Durchführung, kritischen Reflektion und Präsentation der Ergebnisse von PGF-Projekten befähigt werden. Sie richtet sich an drei Zielgruppen: (1) Praktiker*innen (z.B. Pflegekräfte, Therapeuten), (2) professionelle und ehrenamtliche Patientenvertreter*innen (z.B. von Selbsthilfegruppen), und (3) Forscher*innen im Gesundheitssystem. Weiterführende Informationen finden Sie unter diesem Link der Uniklinik Köln.

Diskussion des Praxispartner*innen Begriffs im Workshop Dezember 2020

„Praxispartner*innen“, „Forschungspartner*innen“ oder „Perspektivengruppen“ sind nur einige Begriffe, die von Wissenschaftler*innen für diejenigen Menschen verwendet werden, mit denen sie partizipativ forschen. Darunter finden sich Vertretende verschiedener Gruppen, um die und deren Lebens- und
Arbeitsfelder es in partizipativen Forschungsprojekten geht.

Am 20.09.2019 begann im PartNet-Work-shop eine Auseinandersetzung mit dem Begriff „Praxispartner_innen“ unter dem Motto: „Praxispartner*innen – Konkretisierung eines „naiven“ Begriffs“. Ziel des Workshops war es, von
einer womöglich naiv erscheinenden „Einheitskategorie“ zu konkreten
Begriffsbestimmungen zu kommen. Im Anschluss hat eine Arbeitsgruppe weiter an dem Thema gearbeitet.

Erste Ergebnisse werden im Workshop im Dezember zur Diskussion gestellt. Darauf aufbauend soll möglicherweise eine PartNet-Publikation entstehen. Der Workshop im Dezember findet am 11.12 von 13.00-16.00 Uhr online beim webex-Zugang von PartNet bei der KHSB statt.

Ein Open Access-Sammelband zur Partizipativen Gesundheitsforschung ist erschienen

Methoden: Der Sammelband „Partizipative Forschung. Ein Forschungsansatz für Gesundheit und seine Methoden) (Hrsg. Hartung/Wihofszky/Wright) umfasst verschiedene Beiträge zur Partizipativen Gesundheitsforschung: z.B. zur Reflektion der PGF als Forschungsansatz sowie die Diskussion von Methoden (z.B. Photovoice, Community Mapping, Fokusgruppen) anhand empirischer Beispielstudien. Open Access. https://doi.org/10.1007/978-3-658-30361-7

Die PartGroup-Dissertationsgruppe ruft zum Austausch auf

In der eigenen Dissertation partizipativ zu forschen ist mit einer ganzen
Reihe von besonderen Herausforderungen verknüpft. Gerade deshalb kann es bereichernd sein, sich mit anderen Promovierenden darüber auszutauschen. Oftmals besteht für partizipativ forschende Doktorand*innen an ihrer Heimathochschule aber genau dazu keine Gelegenheit.

Deshalb wurde eine webbasierte Unterstützungs-möglichkeit gegründet, die ortsunabhängig als feste Online-Arbeitsgruppe einen intensiven Austausch ermöglicht: die PartGroup. Alle 2-3 Wochen finden virtuelle Treffen statt zur Diskussion von Fragen und Problemen, die in den partizipativen Dissertationsvorhaben entstehen.

Ein Wunsch für die Zukunft wäre es, die PartGroup zu einer Art partizipativen Kolloquium auszubauen, in dem Mitglieder von Partnet mit ihrem Erfahrungsschatz gezielt an Treffen teilnehmen und mit den Promovierenden diskutieren!

Bei Interesse bitte gerne per E-Mail an:
Marilena v. Köppen, mvkoeppen@gmail.com.

Die Kompetenzgruppe Partizipation der Österreichischen Gesellschaft für Public Health hat sich zur COVID Pandemie geäußert

Sie organisierte im Juni ein Online-Treffens an dem die Mitglieder der Kompetenz-gruppe reflektieren, wie sich die COVID Pandemie auf Partizipation in den Bereichen Politik, Praxis und Forschung auswirkte. Hier der Link zur Kompetenzgruppe unter oeph.at.

Mehr Transparenz bei PartNet

Eines der Ziele für die kommende Arbeitsperiode ist, ein Konzept für die Reorganisation und Restrukturierung des Netzwerks und des Sprecher*innenkreises zu entwickeln und breit zu diskutieren. Es soll ein Rahmen geschaffen werden, um: (1)  das Netzwerk stärker aktivieren, (2) Entscheidungen transparenter zu treffen, und (3) die Netzwerkmitglieder besser einzubeziehen. Beim September-Netzwerktreffen 2020 wurde ein Kommunikationskonzept mit Ideen für die künftige Zusammenarbeit im Netzwerk vorgestellt und diskutiert.

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