Am 31. Januar 2018 findet in der Zeit von 14-18 Uhr das erste Vernetzungstreffen Partizipative Gesundheitsforschung in Österreich statt.
 

Im Rahmen der Jahrestagung 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Public Health (ÖGPH) fand erstmals ein Skill Building Workshop zur partizipativen
Gesundheitsforschung statt. Zahlreiche Teilnehmer_innen bekundeten ihr Interesse an einer tiefergehenden Vernetzung.

Auf dem DVSG-Bundeskongress: Soziale Arbeit im Gesundheitswesen am 18. und 19. Oktober 2017 gibt ein Forum zu Partizipativer Gesundheitsforschung, das von Kolleg/inn/en der KHSB gestaltet wird.

Partnerschaftlichkeit mit beforschten Menschen, Mitwirkung und Teilhabe im Rahmen der Forschung sind Gegenkonzepte zu klassischen Forschungsdesigns. Die Menschen, deren Leben oder Arbeit erforscht wird, sollen Einfluss nehmen können auf den Forschungsprozess und werden aktiv einbezogen. Die Partizipative Gesundheitsforschung scheint für die Soziale Arbeit ein geeigneter wissenschaftlicher Ansatz zu sein, um Gesundheitsprobleme und mögliche Lösungsstrategien aus der Perspektive der betroffenen Menschen zu beleuchten. Das Ziel ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die unmittelbar zur Verbesserung der erforschten Lebens- oder Arbeitsverhältnisse beitragen können. Die beteiligten Personen und Institutionen liefern dabei nicht nur Daten, sondern bewerten und interpretieren diese in unterschiedlicher Intensität mit.

Partizipativ forschende Doktorand*innen haben an ihrer Heimathochschule nicht immer Gelegenheit, sich mit anderen Promovenden über ihre partizipativen Dissertationsvorhaben auszutauschen.

Deshalb haben wir - interessierte Doktorand*innen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien - das Netzwerk PartGroup gegründet.

Es besteht aus der Facebook-Gruppe „PartGroup – partizipativ promovieren!“, in der partizipativ forschende Doktorand*innen sich vernetzen und in Kontakt kommen können.

Zusätzlich gibt es bei Interesse die Möglichkeit, in festen Online-Arbeitsgruppen (PartGroups) zusammenzuarbeiten. Diese Gruppe(n) sollen etwas kleiner sein, um intensives Arbeiten zu ermöglichen und eine gewisse Verbindlichkeit haben. Indem sich die Gruppe(n) regelmäßig online treffen und Fragen und Material der Mitglieder diskutieren, können wir uns gegenseitig im Forschungs- und Promotionsprozess unterstützen.

Bei Interesse oder bei Fragen könnt Ihr Euch gerne an Marilena v. Köppen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden oder bei Facebook (PartGroup – partizipativ promovieren!) vorbeischauen!

Dieses an der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) angesiedelte Projekt konzipiert eine Methodenvermittlung per „Erklärvideo“ für Praktiker_innen und verschiedene Gruppen von Adressat_innen. Insgesamt werden drei Filme für den konkreten Einsatz in der kommunalen Gesundheitsförderung und anderen Handlungsfeldern der gesundheitlichen Chancengleichheit erprobt. Neben der ASH sind der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband, Gesundheit Berlin-Brandenburg und die Universität Ottawa Kooperationspartner im Projekt. Gefördert wird es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Weitere Informationen finden sich unter folgendem Link auf der Website der ASH: https://www.ash-berlin.eu/hochschule/presse-und-newsroom/news/news/neue-pilotstudie-im-bereich-gesundheit/.

Aktuell:

Der Auftakt wird mit der Methode „partizipative Fokusgruppen" gemacht. Dazu möchte das Projekt zunächst die Erfahrungen im deutschsprachigen Raum mit dieser Methode erheben und genauer erfassen, wie breit hier das Umsetzungsspektrum eigentlich ist. Wenn Sie bereits Erfahrungen gemacht haben, freuen wir uns, wenn Sie unserem beigefügten Aufruf folgen. Bis zum 15.6.17 können alle eingehenden Rückmeldungen bei der Auswahl für einen ExpertInnennworkshop am 7.7.17 an der Alice Salomon Hochschule in Berlin berücksichtigt werden.

Call_Expert_innen_PartNet_Projekt.pdf

PartNet_Erklarvideos_Kurzbeschreibung.pdf