Einladung zum

zweiten Vernetzungstreffen

Partizipative Gesundheitsforschung in Österreich

28. Jänner 2019 von 11:30 bis 16:00 Uhr

PROGES

Fabrikstraße 32, 4020 Linz

(Seminarraum: Dynamik/2. Stock)

 In der Partizipativen Forschung arbeiten Menschen mit und ohne wissenschaftlichen Hintergrund zusammen, um Antworten auf wichtige gesellschaftliche Fragen zu bekommen. Oft geht es darum, wie die Lebens- oder Arbeitsverhältnisse von Menschen verbessert werden können. Die Berliner Werkstatt Partizipative Forschung bietet die Möglichkeit für alle, die partizipativ forschen oder forschen wollen, sich über Ideen, Konzepte, Strategien, Methoden und Herausforderungen bei der Umsetzung Partizipativer Forschung auszutauschen. Im Sinne einer Werkstatt werden nicht Vorträge, sondern vor allem moderierte Gruppendiskussionen im Vordergrund stehen. Die Berliner Werkstatt Partizipative Forschung soll zu einem Treffpunkt für partizipativ Forschende in den deutschsprachigen Ländern werden. Sie ist als Ort der Begegnung, Vernetzung, Unterstützung, Debatte, Fortbildung und des Austausches gedacht.

Am 31. Januar 2018 findet in der Zeit von 14-18 Uhr das erste Vernetzungstreffen Partizipative Gesundheitsforschung in Österreich statt.
 

Im Rahmen der Jahrestagung 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Public Health (ÖGPH) fand erstmals ein Skill Building Workshop zur partizipativen
Gesundheitsforschung statt. Zahlreiche Teilnehmer_innen bekundeten ihr Interesse an einer tiefergehenden Vernetzung.

Auf dem DVSG-Bundeskongress: Soziale Arbeit im Gesundheitswesen am 18. und 19. Oktober 2017 gibt ein Forum zu Partizipativer Gesundheitsforschung, das von Kolleg/inn/en der KHSB gestaltet wird.

Partnerschaftlichkeit mit beforschten Menschen, Mitwirkung und Teilhabe im Rahmen der Forschung sind Gegenkonzepte zu klassischen Forschungsdesigns. Die Menschen, deren Leben oder Arbeit erforscht wird, sollen Einfluss nehmen können auf den Forschungsprozess und werden aktiv einbezogen. Die Partizipative Gesundheitsforschung scheint für die Soziale Arbeit ein geeigneter wissenschaftlicher Ansatz zu sein, um Gesundheitsprobleme und mögliche Lösungsstrategien aus der Perspektive der betroffenen Menschen zu beleuchten. Das Ziel ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die unmittelbar zur Verbesserung der erforschten Lebens- oder Arbeitsverhältnisse beitragen können. Die beteiligten Personen und Institutionen liefern dabei nicht nur Daten, sondern bewerten und interpretieren diese in unterschiedlicher Intensität mit.

Partizipativ forschende Doktorand*innen haben an ihrer Heimathochschule nicht immer Gelegenheit, sich mit anderen Promovenden über ihre partizipativen Dissertationsvorhaben auszutauschen.

Deshalb haben wir - interessierte Doktorand*innen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien - das Netzwerk PartGroup gegründet.

Es besteht aus der Facebook-Gruppe „PartGroup – partizipativ promovieren!“, in der partizipativ forschende Doktorand*innen sich vernetzen und in Kontakt kommen können.

Zusätzlich gibt es bei Interesse die Möglichkeit, in festen Online-Arbeitsgruppen (PartGroups) zusammenzuarbeiten. Diese Gruppe(n) sollen etwas kleiner sein, um intensives Arbeiten zu ermöglichen und eine gewisse Verbindlichkeit haben. Indem sich die Gruppe(n) regelmäßig online treffen und Fragen und Material der Mitglieder diskutieren, können wir uns gegenseitig im Forschungs- und Promotionsprozess unterstützen.

Bei Interesse oder bei Fragen könnt Ihr Euch gerne an Marilena v. Köppen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden oder bei Facebook (PartGroup – partizipativ promovieren!) vorbeischauen!