Am 11. März hat die Senatskanzlei die Berliner Hochschulen angewiesen, alle Veranstaltungen voraussichtlich bis zum 20.7.2020 abzusagen. Dies betrifft auch das Netzwerktreffen und den Workshop am 12. Juni, die aus diesem Grund ausfallen müssen.

 Wir sehen uns hoffentlich wieder im September! Bleiben Sie gesund!

Um dem Rechtsanspruch der Nutzer*innen einer (psycho-) sozialen Einrichtung auf Teilhabe (BTHG/ UNBRK) und der Forderung nach Einbeziehung ihrer spezifischen Sichtweise auch im Alltag gerecht zu werden, müssen Einrichtungen und Projekte oftmals ihre Strukturen und Abläufe neu ordnen. Einen guten Ansatz zur Beteiligung bietet die Partizipative Qualitätsentwicklung. Sie zielt auf aktive Teilnahme der Nutzer*innen an den internen Entwicklungsprozessen, verschiedenen Gremien und Diskussionsgruppen. Dadurch wird einerseits die besondere Expertise der Nutzer*innen sichtbar, was erheblich zur Qualitätsverbesserung der Einrichtung beitragen kann, und zum anderen wird durch solche Teilhabeprozesse das Empowerment der einzelnen Personen stark gefördert. Die Partizipative Qualitätsentwicklung wurde im Rahmen groß angelegter Forschungsprojekte von Kolleg*innen aus Praxis und Wissenschaft vor über 10 Jahren entwickelt und seither ständig optimiert. In dieser praxisnahen und eng an den Gegebenheiten der Teilnehmenden orientierten Weiterbildung werden konkrete Maßnahmen entwickelt, die es ermöglichen, die Nutzer*nnen in die vielfältigen Prozesse einer Einrichtung oder eines Projektes mit einzubeziehen. Voraussetzung zur Erlangung des Zertifikats ist die Bereitschaft zur Durchführung einer eigenen partizipativen Maßnahme. Da dies auch in Kleingruppen geschehen kann, ist es nicht zwingend notwendig, die Maßnahme in der eigenen Einrichtung oder im eigenen Projekt zu initiieren. Während der Projektphase besteht die Möglichkeit zur Beratung durch die Dozent*innen.

Anmeldeschluss ist der 13. März 2020.

Nähere Informationen zum Kurs und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Auf der Gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) hat PartNet als AG Partizipative Gesundheitsforschung der DGSMP eine Session veranstaltet. Partizipative Gesundheitsforschung wurde in 2 weiteren Sessions thematisiert.

Berichte zur AG und den Sessions können Sie hier herunterladen:

Bericht_DGSMP2019_final_sh.pdf

20190916_DGSMP_Zusfassg_WS_PGF_Rashid_Krieger.pdf

In der Partizipativen Forschung arbeiten Menschen mit und ohne wissenschaftlichen Hintergrund zusammen, um Antworten auf wichtige gesellschaftliche Fragen zu bekommen. Oft geht es darum, wie die Lebens- oder Arbeitsverhältnisse von Menschen verbessert werden können. Die Berliner Werkstatt Partizipative Forschung bietet die Möglichkeit für alle, die partizipativ forschen oder forschen wollen, sich über Ideen, Konzepte, Strategien, Methoden und Herausforderungen bei der Umsetzung Partizipativer Forschung auszutauschen. Im Sinne einer Werkstatt werden nicht Vorträge, sondern vor allem moderierte Gruppendiskussionen im Vordergrund stehen. Die Berliner Werkstatt Partizipative Forschung soll zu einem Treffpunkt für partizipativ Forschende in den deutschsprachigen Ländern werden. Sie ist als Ort der Begegnung, Vernetzung, Unterstützung, Debatte, Fortbildung und des Austausches gedacht.

Die Berliner Werkstatt Partizipative Forschung ist ein Projekt des Netzwerks Partizipative Gesundheitsforschung (PartNet) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziale Gesundheit der KHSB.

Zielgruppe
Alle, die bereits partizipativ forschen oder forschen wollen. Ein Studium wird nicht vorausgesetzt. Besonders willkommen sind Menschen, die ihre eigene Lebens- oder Arbeitserfahrung in die Forschung einbringen wollen.

 

Die nächste Berliner Werkstatt findet am 6. März 2020 in der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin statt. Zur Ameldung und für weitere Informationen kicken Sie bitte auf den folgenden Link: https://www.khsb-berlin.de/de/node/66916.


Informationen über frühere Berliner Werkstätten für Partizipative Forschung finden sie auf der Seite Dokumentationen von PartNet-Veranstaltungen.

Partizipative Sozialforschung bedeutet eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Praxiseinrichtungen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern, um gemeinsam soziale Problemfelder zu erforschen. Ziel ist, aufgrund der gemeinsam gewonnenen Erkenntnisse innovative Lösungsstrategien zu entwickeln.  Der Zertifikatskurs beinhaltet 6 Module und dient der systematischen Qualifizierung der Teilnehmenden in der Konzipierung und Durchführung eigener partizipativer Forschungsprojekte.  

Anmeldeschluss ist der 1. November 2019.

Nähere Informationen zum Kurs und das Anmeldeformular finden Sie hier.