Partizipative Gesundheitsforschung

 

ist ein wissenschaftlicher Ansatz, der die Durchführung von Forschung als eine Koproduktion verschiedener Akteur_innen versteht. Der Forschungsprozess wird zwischen allen Beteiligten partnerschaftlich organisiert und kontinuierlich im Hinblick auf die Machtverhältnisse reflektiert. Am gesamten Forschungsprozess soll dabei eine maximale Mitgestaltung der Menschen erreicht werden, deren Lebensbereiche erforscht werden. Zu den Beteiligten gehören insbesondere die Menschen, deren Lebensbereiche erforscht werden und u.a. Fachkräfte und Entscheidungsträger_innen des Gesundheits-, Sozial- oder Bildungswesens, Vertreter_innen der Zivilgesellschaft und Wissenschaftler_innen. Ziel der PGF ist es, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Veränderungen anzustoßen, die zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen beitragen und gesundheitliche Chancengleichheit stärken.

 

 

Diese Definition von Partizipativer Gesundheitsforschung wurde in einem längeren Prozess durch die PartNet-Mitglieder erarbeitet. Dieser ist in der folgenden pdf-Datei dokumentiert: Dokumentation-zur-Arbeitsdefinition-Partizipative-Gesundheitsforschung-PGF.pdf