Partizipative Sozialforschung bedeutet eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Praxiseinrichtungen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern, um gemeinsam soziale Problemfelder zu erforschen. Ziel ist, aufgrund der gemeinsam gewonnenen Erkenntnisse innovative Lösungsstrategien zu entwickeln.  Der Zertifikatskurs beinhaltet 6 Module und dient der systematischen Qualifizierung der Teilnehmenden in der Konzipierung und Durchführung eigener partizipativer Forschungsprojekte.  

Anmeldeschluss ist der 8. Januar 2018.

Nähere Informationen zum Kurs und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Dem Recht auf Teilhabe wird in vielen (psycho-)sozialen Einrichtungen, besonders aus den Bereichen Wohnen und Arbeit, bisher nur wenig Bedeutung beigemessen. Einen guten Ansatz zur Beteiligung bietet die Partizipative Qualitätsentwicklung. Sie zielt auf die aktive Teilnahme der Nutzer_innen an internen Entwicklungsprozessen in Einrichtungen. Der Zertifikatskurs orientiert sich eng an den Gegebenheiten der Teilnehmenden und es werden konkrete Maßnahmen entwickelt, die es ermöglichen, die Nutzer_innen in die vielfältigen Prozesse einer Einrichtung oder eines Projektes mit einzubeziehen.

Anmeldeschluss ist der 5. Januar 2018.

Nähere Informationen zum Kurs und das Anmeldeformular finden Sie hier.

 In der Partizipativen Forschung arbeiten Menschen mit und ohne wissenschaftlichen Hintergrund zusammen, um Antworten auf wichtige gesellschaftliche Fragen zu bekommen. Oft geht es darum, wie die Lebens- oder Arbeitsverhältnisse von Menschen verbessert werden können. Die Berliner Werkstatt Partizipative Forschung bietet die Möglichkeit für alle, die partizipativ forschen oder forschen wollen, sich über Ideen, Konzepte, Strategien, Methoden und Herausforderungen bei der Umsetzung Partizipativer Forschung auszutauschen. Im Sinne einer Werkstatt werden nicht Vorträge, sondern vor allem moderierte Gruppendiskussionen im Vordergrund stehen. Die Berliner Werkstatt Partizipative Forschung soll zu einem Treffpunkt für partizipativ Forschende in den deutschsprachigen Ländern werden. Sie ist als Ort der Begegnung, Vernetzung, Unterstützung, Debatte, Fortbildung und des Austausches gedacht.

Die Berliner Werkstatt Partizipative Forschung ist ein Projekt des Netzwerks Partizipative Gesundheitsforschung (PartNet) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziale Gesundheit der KHSB.

Das Programm für die Veranstaltung wird aus Beiträgen der Angemeldeten zusammengestellt. Der erste Anmeldetermin ist der 5. Januar 2018 für alle Teilnehmenden mit und ohne Beitrag.

Weitere Infos und ein Anmeldeformular finden Sie unter diesem Link: http://www.khsb-berlin.de/weiterbildung/kongresse-tagungen-workshops/berliner-werkstatt-partizipative-forschung/

Am 31. Januar 2018 findet in der Zeit von 14-18 Uhr das erste Vernetzungstreffen Partizipative Gesundheitsforschung in Österreich statt.
 

Im Rahmen der Jahrestagung 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Public Health (ÖGPH) fand erstmals ein Skill Building Workshop zur partizipativen
Gesundheitsforschung statt. Zahlreiche Teilnehmer_innen bekundeten ihr Interesse an einer tiefergehenden Vernetzung.

Auf dem DVSG-Bundeskongress: Soziale Arbeit im Gesundheitswesen am 18. und 19. Oktober 2017 gibt ein Forum zu Partizipativer Gesundheitsforschung, das von Kolleg/inn/en der KHSB gestaltet wird.

Partnerschaftlichkeit mit beforschten Menschen, Mitwirkung und Teilhabe im Rahmen der Forschung sind Gegenkonzepte zu klassischen Forschungsdesigns. Die Menschen, deren Leben oder Arbeit erforscht wird, sollen Einfluss nehmen können auf den Forschungsprozess und werden aktiv einbezogen. Die Partizipative Gesundheitsforschung scheint für die Soziale Arbeit ein geeigneter wissenschaftlicher Ansatz zu sein, um Gesundheitsprobleme und mögliche Lösungsstrategien aus der Perspektive der betroffenen Menschen zu beleuchten. Das Ziel ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die unmittelbar zur Verbesserung der erforschten Lebens- oder Arbeitsverhältnisse beitragen können. Die beteiligten Personen und Institutionen liefern dabei nicht nur Daten, sondern bewerten und interpretieren diese in unterschiedlicher Intensität mit.